Bericht
Pfingstkletterlager in Konstein/Aicha



Abenteuer- und Kletterlager in Aicha

Freitag

Die DAV-Jugendgruppe der Sektion Hesselberg unternahm eine Kletterfreizeit für fünf Tage nach Konstein/Aicha im Altmühltal. Wir trafen uns am Freitag, den 13.(!) Mai 2005, um 17 Uhr bei Andreas Gundacker im Hof zur Abfahrt. Dann gings los!!!

Als wir im Kletterheim der Sektion Ansbach ankamen, bezogen wir gleich unsere Zimmer, dann wir trafen uns draußen, spielten Volleyball und suchten Holz für das abendliche Lagerfeuer. Da das Holz nass war, war es schwierig das Feuer zu entfachen. Gemütliches Beisammensein und Scherzen bereiteten allen große Freude.

Verena und Michael hatten ihren 12. Geburtstag, daher feierten sie mit einigen Freunden bis tief in die Nacht mit Witzen und Chips. Dann schliefen sie ein, mit dem Gedanken, dass dieser Tag ein erfolgreicher war.


Samstag

Wir standen sehr früh auf, um die besten Felsen zu ergattern. Für ein paar war der Vormittag an den Felsen zu langweilig, darum gingen sie zum Kletterheim zurück, um schon mal mit dem Berichtschreiben anzufangen. Nachdem das Haus verschlossen war, versuchten sie leider erfolglos das gekippte Fenster zu öffnen. Dann schlichen sie um das Kletterheim und fanden ein offenes Fenster. Da vor dem Fenster ein Gitter war, musste die kleinste hindurchschlüpfen und die Tür von innen öffnen. Allerdings brachte dann später Christian den Schlüssel für das Heim.

Am Abend wanderte eine Gruppe mit Andreas zu einer nahen Burgruine, eine zweite Gruppe ging mit Gerd noch mal zum Klettern und die dritte Gruppe suchte mit Diddi Holz fürs Feuer und bereitete das Abendessen vor. Dann zündete Jonas das Feuer an. Doch plötzlich kam ein heftiger Wind auf und es fing an zu schütten. Diddi meinte, dass wir noch mehr Holz ins Feuer werfen sollten, damit es nicht ausgeht. Wir hatten alle Bedenken um das Feuer, aber Diddi tröstete uns und sagte, dass nachdem wir soviel geschürt hatten, das Feuer nicht ausgehen würde. Dann kamen die Wanderer und Kletterer pitschnass aber pünktlich zum Essen. Nach dem Essen hatte der Regen aufgehört und wir konnten uns wieder um’s Feuer setzen.

Sonntag

Am Sonntag gingen wir wandern - wegen miesen Wetters und weil die Felsen nass waren. Mit Walky-Talkys und Landkarte sollten wir das Gruppenführen üben. Als wir auf halber Strecke waren, fing es an zu regnen, es war lustig anzusehen, wie die Leute hektisch ihre Regenjacken aus den Rucksäcken zerrten. Als wir am Naturfreundehaus ankamen, gab es für alle ein Eis. Wir konnten dort im schönen Garten sitzen, denn es hatte wieder aufgehört zu regnen. Danach gingen wir zum Kletterheim zurück Wir spielten den ganzen verregneten Nachmittag Spiele. Leider zerstritten sich einige, vertrugen sich dann anschließend erfreulicherweise wieder. Am Abend hatte es aufgehört zu regnen und wir konnten grillen und Kartoffeln ins Feuer legen. Später gingen wir alle müde ins Bett.

Montag

Wir standen kurz nach acht auf. Nach dem Frühstück gingen wir zum Klettern. Wir kletterten einfache Routen und kleine Überhänge. Als wir nachmittags erschöpft zur Hütte kamen, sammelten wir wieder Brennholz. Einige gingen danach nochmals zum Klettern, die anderen konnten den Geburtstagsbesuch von Aaron empfangen. Lustig: Aaron bekam ein „Dönertier“ geschenkt. Als die Kletterer zurückkamen, gab es Kaffee und Kuchen, den der Geburtstagsbesuch von Aaron mitgebracht hatte.
Am Abend aßen wir Spaghetti (leider etwas verkocht!) mit Hackfleischsoße. Danach ging eine Gruppe auf eine Nachtwanderung und versuchte, zwar mit Taschen- und Stirnlampen ausgerüstet, im Dunkeln durch den Wald den Weg zu finden. Der Rest spielte Karrierepoker oder Gameboy(!).

Dienstag

Heute war der letzte Tag, deshalb frühstückten wir sehr früh, räumten das Kletterheim auf und siehe da, wir hatten ganz viel Müll zusammenbekommen: u. a. Chips- und Gummibärtüten. Das Putzen verursachte - wie üblich - jede Menge Ärger. Anschließend machten wir noch Gruppenfotos und sprachen darüber, was uns gefallen hatte und was wir besser machen könnten. Wir hatten alle zusammen großen Spaß. Uns hat vor allem gefallen, dass wir trotz des Regens soviel klettern konnten. Viel zu meckern gab es nicht. Dann ging es nach Hause.

Die Betreuer:
Andreas Gundacker, Dietmar Gmöhling, Gerd Meier-Gesell, Manfred Seibert, Manuela Gesell

Die Kletterer und Autoren:
Benny Botsch, Robin Dörsch, Julian Dworschak, Maxine Gesell, Philine Gesell, Felix Gmöhling, Tobias Gmöhling, Aaron Hertz, Lena Melchner, Fabian Richter, Manuel Schmidt,
Thomas Schrembs, Jasmin Seibert, Martin Seibert, Verena Seibert, Anna Seifert, Christian Seifert, Jonas Seifert, Michael Seifert


Gerd Meier-Gesell
Kletterwart