Bericht
Bootstour auf der Wiesent, Klettern und Zelten im Pütlachtal am 11.07. und 12.07.2015



Am Samstag starteten wir mit 16 Teilnehmern (4 kurzfristige Absagen!) nach Doos ins Wiesenttal. Nach der üblichen Einweisung und dem Anpassen der Schwimmwesten ging es in acht Doppelkajaks los. Gleich die ersten Stromschnellen brachten die ersten Probleme und auch nasse Hosen mit sich. Nun forderte die erste der zahlreichen Tragestellen reichlich Kraft. Im sprudelnden Wasser ging es vorbei an der Riesenburg bis zur Schottersmühle, wo die Boote zum zweiten Mal getragen werden mussten. Auch die folgenden Stufen brachten großes Hallo und am Wölmer Steg kamen alle gut ans Ufer. Während der weiteren Fahrt bis zur Behringers Mühle brachen die ersten Wasserschlachten aus und die folgende Mittagspause konnte genutzt werden, um neue Kräfte zu mobilisieren. Gestärkt ging es dann weiter zur Sachsenmühle, deren Stromschnellen inzwischen routiniert gemeistert werden konnten. Vorbei an Burggaillenreuth kamen wir dann zum Naturwehr Baumfurth, das leider ebenfalls mühsam umtragen werden musste. Ohne weitere Zwischenfälle ging es weiter nach Muggendorf zum letzten Wehr. Leider war nun die Zeit zu knapp, so dass die Tour nicht mehr bis Streitberg fortgesetzt werden konnte. Trotzdem war es ein toller Tag, der auf dem Campingplatz im Püttlachtal beim Zeltaufbau und Grillen seinen lustigen Abschluss fand.
Am nächsten Tag ging es zurück ins Wiesenttal, wo wir zur Jubiläumswand aufstiegen und den ganzen Tag mit Klettern verbrachten. Viele Routen im 3. bis 6. Grad wurden gemeistert. Für die Einen waren es die ersten Versuche im Fels, manch anderen kamen Erinnerungen an lange zurückliegende Zeiten. Die Empfindungen waren hierbei durchaus unterschiedlich. Nach einem langen Klettertag kehrten wir zurück zu den Autos. Vor der Heimfahrt gab es noch eine ausgiebige Stärkung mit Melonen und Kuchen.
Dank routinierter Vorbereitung eine gelungene Premiere dieser neuen Veranstaltung in unserem Jahresprogramm, die im nächsten Jahr sicher eine Fortsetzung finden wird.

Gerd Meier-Gesell
Kletterreferent