Arbeitseinsatz im Walserhus Schröcken 09.-13.05.2018



„Es sollte dieses Jahr nitt sein,
dat Steffi und Karin nitt dabei!!!
Ein Jahr außer der Reih,
2019 sind wir wieder dabei!“

(Steffi aus Trier)

Mittwoch
Anreisetag

Donnerstag
Die Nachbars-Christl wartet schon auf die Elke mit den starken Männern.
Denn der ausgediente Heizkessel muss aus dem Keller.
Die starken Männer eilen gleich herbei
mit viel Muskelkraft, dicken Bändern und Hau-Ruck-Geschrei
wird das schwere Ungetüm recht schnell rauf über die Kellertreppe vors Haus gehievt -
der Schweiß lief!
Zum Dank auch gleich die Anita kommt
und bringt ganz frisch aus dem Rohr einen duftenden Apfelkuchen
dazu schmeckt der Subirabrand vom Prinz ganz besonders gut.
Als Gegenzug zur Heizkesselaktion können wir das alte Heu, das noch immer in der Scheune lagert,
ausräumen und Daniel fährt es mit dem Gefährt der Nachbarn in die nahe Schlucht, um es zu dort zu versenken. Dabei hätte er sich fast selbst versenkt, als beim Wegfahren der Rückwärtsgang noch drin war. Gott sei Dank, hatte er eine schnelle Reaktion.
Dann ging es gleich ans Aufräumen der Scheune. G´schtaubt hats gscheit!
Nach dem Abendessen beim gemütlichen Zusammensein gibt Christa die Parole aus:
„Morgen reißen wir den Roten auf!“

Freitag
Die Truppe wird verstärkt: Heinz und Gerd kommen.
Nach dem Frühstück schwärmen alle aus,
wie immer ist viel zu tun.
Die Scheune wird weiter ausgeräumt und gesäubert.
Die Wand im Gang zur Speise wird mit Natursteinfliesen verschönert.
Um das Haus und die Treppe wird das Unkraut entfernt.
In der Küche wird nicht nur gekocht und geputzt auch aussortiert.
Die Fenster werden geputzt das ganze Haus wird entstaubt und wo nötig auch gestrichen.
Im Lager wird die Abdichtung unter den Matratzen angeklebt.
Das Holz vom Vorjahr wird ins Holzlager geräumt und die neue Lieferung in der Scheune aufgeschlichtet.
Der Dachdecker kommt, um das neue Dach für die Hütte zu besprechen.
Am Abend wird auf den durch Christa ausgerufenen roten Tag mit Rotwein und Sauerkirschschnaps (auch rot) angestoßen.
Viele Lieder werden durch die Jukebox (alias Ingrid) angestimmt und auch so manche (Kata-)Strophen.
Als die roten Getränke aus sind, opfert sich Luise und hat tatsächlich Erfolg:
„Sigscht, doa hat der Karl a Herz zeicht und für an Kniefall und a Tischunterwanderung a Flaschn Prinz-Schnaps g´reicht.

Samstag
Einige fahren schon heim: Petra und Karl, Daniel, Christia und Hans, Luise und Helmut.
Noch ein paar Kleinigkeiten sind zu machen
Danach ist für den Rest der Truppe noch Zeit für eine Wanderung.
Gäste kommen: Katrin mit ihrer kleinen Tochter Frida und später dann auch Johannes, der Papa.

Sonntag
Auf dem Heimweg war viel Stau.

Elkes Arbeitstruppe
Herrmann Herbert, Erich Wagemann, Petra und Karl Ohr, Daniel Buckel, Ingrid und Hans Gesell, Günter Appolt, Luise und Oswald Helmut, Christa und Hans Hübner, Karl Reichart, Gerd Butschalowski, Heinz Früh, Manuela und Gerd Meier-Gesell